Gesprächsbedarf – Attacke von rechts
Christoph Bartmann und Carsten Brosda wollen über den Kampf um die Kultur reden -------
Im September hatten wir zum ersten Mal »Gesprächsbedarf« und diskutierten mit Gästen und einem engagierten Publikum die Lage in Ostdeutschland. In der neuen Ausgabe sind mit Christoph Bartmann und Carsten Brosda zwei ausgewiesene Experten zu Gast, die sich um die Zukunft der Kultur speziell im internationalen Kontext Gedanken machen.
Grundlage des Abends ist das aktuelle Buch von Christoph Bartmann, dem langjährigen Leiter der Goethe-Institute in Kopenhagen, New York und Warschau. In »Attacke von rechts –Der neue Kampf um die Kultur« (Hanser) zeigt der Autor und Kritiker anhand internationaler Beispiele, wie Rechtspopulisten die Kulturpolitik als Kampfplatz für ihre Ideologie nutzen. Er warnt: Wenn die liberale Mitte diese Gefahr nicht ernst nimmt, hat die Rechte leichtes Spiel. Noch ist es nicht zu spät, Strategien gegen deren Kulturkampf zu entwickeln, postuliert Bartmann. Wie diese aussehen könnten, bespricht er zunächst mit Carsten Brosda, Hamburgs Kultursenator und einem der klügsten und besonnensten Politiker: »Die Künste öffnen Räume, in denen wir verhandeln, wie wir sein wollen«, so der Präsident des Deutschen Bühnenvereins anlässlich der Jahrestagung.
Nach einer Stunde moderiertem Podiumsgespräch öffnen wir die Runde, bevor in der letzten halben Stunde Publikum und Podium ihre Erkenntnisse miteinander besprechen.
Moderation: Christine Watty
Spender
Literaturhaus Hamburg
Veranstaltungsort
Adresse:Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38, 22087 Hamburg
Erreichbarkeit/Anfahrt:U3 Mundsburg, U3 Uhlandstraße, Bus 6, 37, 172, 173 Haltestelle: Mundsburger Brücke
Barrierefreiheit
Informationen Rollstuhl/Rollator:
Wichtige Informationen für Menschen mit Rollstuhl/Rollator im Literaturhaus siehe bei den KulturPerlen
Informationen Sehbehinderung:
Wichtige Informationen für Menschen mit Sehbehinderung im Literaturhaus siehe bei den KulturPerlen
Informationen Hörbehinderung:
Wichtige Informationen für Menschen mit Hörbehinderung im Literaturhaus siehe bei den KulturPerlen